Autorenname: admin

Ein Regal mit ordentlich zusammengelegten Decken und Handtüchern.

Frühjahrsputz mit KonMari

Ein Regal mit ordentlich zusammengelegten Decken und Handtüchern.

Frühjahrsputz mit KonMari

Ausreichend Bewegungsspielraum in den eigenen vier Wänden ist nicht nur Voraussetzung, um sich sicher bewegen zu können, sondern auch Grundlage persönlichen Wohlbefindens.

Leider passiert es viel zu schnell, dass sich Dinge ansammeln und den Platz in der Wohnung verschwinden lassen. Eine gute Entrümpelungstaktik hilft dabei, sich diesen Platz zu sichern. Die japanische Bestsellerautorin Marie Kondo hat dem Ausmisten mit ihrer KonMari-Methode eine neue, erfrischende Struktur gegeben.

Platz schaffen mit KonMari

Diese Methode startet bei Grundsätzlichem, nämlich bei der richtigen Reihenfolge für den Frühjahrsputz. Anfangen sollte man mit Kleidung. Darauf folgen Bücher, Papiere, Kleinzeug und ganz zuletzt Erinnerungsstücke.
Weitere wichtige Grundregel: Immer auf die Kategorie achten und systematisch alle Orte durchkämmen, an denen sich Gegenstände dieser Kategorie befinden. Wer zum Beispiel gerade Kleidung ausmistet, sollte nicht nur den Kleiderschrank, sondern auch die Garderobe im Vorzimmer in Angriff nehmen.
Die Entscheidung für oder gegen einen Gegenstand basiert auf zwei Fragen: Macht mich dieses Stück glücklich? Brauche ich es zum jetzigen Zeitpunkt? Verneint man diese Fragen, wird das Stück ausgemistet. Wird eine der Fragen mit „Ja“ beantwortet, so bekommt das Stück einen festen Platz zugewiesen, an den es immer wieder zurückgelegt wird.

Wertschätzung & Nachhaltigkeit

Auch in Bezug auf Achtsamkeit kann man bei Marie Kondo etwas lernen. Sie empfiehlt, sich bei allen Gegenständen, die man ausmistet, zu bedanken. Dieser Ansatz wirkt vielleicht anfangs ungewöhnlich. Tatsächlich ist es aber eine Art, Wertschätzung für sein Hab und Gut zu zeigen. Und je mehr man seine Besitztümer schätzt, desto sorgfältiger geht man mit ihnen um.
Apropos Wertschätzung: Oft fällt das Weggeben von Gegenständen schwer, weil man nicht möchte, dass sie auf dem Müll landen. Inserieren Sie doch einfach auf Onlineplattformen, wie www.willhaben.at oder www.vinted.at.
So können Sie mit dem ein oder anderen ausgemusterten Stück noch ein wenig Geld verdienen, und die wertgeschätzten Teile erhalten ein neues Zuhause!

  • Polyneuropathie – Wenn Nerven leiden

    Polyneuropathie – Wenn Nerven leiden

    Taubheitsgefühl in den Händen, Kribbeln in den Füßen oder brennende Schmerzen in den Beinen – viele ältere Menschen kennen solche…

  • Gaming gegen Demenz?

    Gaming gegen Demenz?

    Die Altersgruppe der regelmäßig Computerspielenden wird von Jahr zu Jahr älter. So stieg in Deutschland das Durchschnittsalter der Gamer in…

  • Hausarbeit nebenbei – so klappt’s stressfrei

    Hausarbeit nebenbei – so klappt’s stressfrei

    Wer kennt das nicht? Das Geschirr stapelt sich in der Abwasch, das getragene T-Shirt hängt jetzt dochschoneinbisschen zu lang am…

  • Online Challenges

    Online Challenges

    Haben Sie mitbekommen, dass sich im Sommer 2014 erstaunlich viele Menschen Eiskübel über den Kopf geleert haben? Grund dafür war…

  • Cholesterin-Chaos

    Cholesterin-Chaos

    Cholesterinwert zu hoch: diese Diagnose haben schon viele, nicht nur ältere PatientInnen von ihrem Arzt erhalten. Aber was kann man…

Frühjahrsputz mit KonMari Read More »

Blumen auf einer blühenden Wiese.

Garteln am Friedhof

Lila blauen auf einer blühenden Wiese.

Garteln am Friedhof

Nein, in diesem Artikel geht es nicht um die Nacht der lebenden Toten. Thema ist Bio-Gemüse, das Hobbygärtner:innen auf Friedhöfen in Wien anbauen können.

Möglich gemacht wurde die Umsetzung dieser ungewöhnlichen Idee durch eine Kooperation von „Friedhöfe Wien“ und den „Ackerhelden“. Anfangs waren es nur der Zentralfriedhof und der Friedhof Südwest, die mitgemacht haben. Weil das Projekt so gut angekommen ist, ist nun auch der Friedhof Stammersdorf-Zentral mit an Bord.

Die Voraussetzung dafür, dass Gemüsebeete entstehen können, sind freie Flächen, auf denen sich keine Gräber befanden. Als Gärtner:innen mitmachen können alle, die Kund:innen der Friedhöfe Wien sind und einen Zugang zum digitalen Grab haben.

Wer bisher keine Möglichkeit hatte, sein eigenes Gemüse zu pflanzen, hat hier nun endlich die Chance dazu. Anfängern in Sachen Garteln greifen die Ackerhelden mit nützlichen Tipps, Werkzeug und, wenn es darauf ankommt, auch mit Arbeitskraft unter die Arme. Mit einem jährlichen Teilnahmebeitrag von 149 Euro kann man so zu seinem eigenen Gemüseproduzenten werden und dabei gleichzeitig auch den verstorbenen Lieben nahe sein.
Neben dem Gedanken der Nachhaltigkeit ist dieses Projekt eine Möglichkeit, den Austausch unterschiedlicher Generationen zu fördern. Denn Interessierte können auch einen der kostenlosen Workshops der Ackerhelden am Wiener Zentralfriedhof besuchen. Ob Gartenneuling oder fortgeschritten – hier können alle Fragen vom Jäten bis hin zum Kompost oder Dünger gestellt und beantwortet werden.

Im Februar 2024 gewann das Projekt den Staatspreis PR in der Kategorie „CSR-Kommunikation“ (Corporate Social Responsibility).

  • Polyneuropathie – Wenn Nerven leiden

    Polyneuropathie – Wenn Nerven leiden

    Taubheitsgefühl in den Händen, Kribbeln in den Füßen oder brennende Schmerzen in den Beinen – viele ältere Menschen kennen solche…

  • Gaming gegen Demenz?

    Gaming gegen Demenz?

    Die Altersgruppe der regelmäßig Computerspielenden wird von Jahr zu Jahr älter. So stieg in Deutschland das Durchschnittsalter der Gamer in…

  • Hausarbeit nebenbei – so klappt’s stressfrei

    Hausarbeit nebenbei – so klappt’s stressfrei

    Wer kennt das nicht? Das Geschirr stapelt sich in der Abwasch, das getragene T-Shirt hängt jetzt dochschoneinbisschen zu lang am…

  • Online Challenges

    Online Challenges

    Haben Sie mitbekommen, dass sich im Sommer 2014 erstaunlich viele Menschen Eiskübel über den Kopf geleert haben? Grund dafür war…

  • Cholesterin-Chaos

    Cholesterin-Chaos

    Cholesterinwert zu hoch: diese Diagnose haben schon viele, nicht nur ältere PatientInnen von ihrem Arzt erhalten. Aber was kann man…

Garteln am Friedhof Read More »

Trauernde Menschen stehen in schwarz gekleidet vor einem Grab.

Ganz in Schwarz?

Trauernde Menschen stehen in schwarz gekleidet vor einem Grab.

Ganz in Schwarz?

Die Wahl der passenden Kleidung für Beerdigungen ist meistens schnell getroffen. Ist auf der Parte nichts anderes angegeben, greift man automatisch zu Schwarz. Aber warum ist das eigentlich so?

Was lange währt …

Die Verwendung von Schwarz als Trauerfarbe hat in unserem Kulturkreis Geschichte.
Schon im Mittelalter wurde die Farbe Schwarz mit der Dunkelheit des Todes assoziiert, Trauernde trugen dunkle, schlichte Kleidung, um ihren Verlust zu symbolisieren.
In der frühen Neuzeit etablierte sich bei der aristokratischen Oberschicht eine strenge Etikette in Sachen Trauerkleidung. Die Farbe Schwarz war nicht nur Symbol für die Ernsthaftigkeit der Trauergefühle und für den Respekt gegenüber dem Verstorbenen und den Trauernden, sondern auch eine Möglichkeit, den eigenen sozialen Status zu zeigen. Denn die Herstellung von schwarzer Kleidung war damals aufwendig und teuer und daher nur für Wohlhabende erschwinglich.
Im 19. Jahrhundert verfestigte sich die Tradition des Schwarztragens als Zeichen der Trauer und wurde nun auch für Nicht-Adelige zur gesellschaftlichen Vorgabe. Schwarze Kleidung war zwar nach wie vor teuer, sie hatte allerdings auch den Vorteil, dass sie auch nach der Trauerzeit getragen werden konnte und nicht umgefärbt werden musste.

In Stein gemeißelt?

Auch wenn uns die Symbolik der Farbe Schwarz aufgrund unserer kulturellen Werdegeschichte noch so augenscheinlich scheint: andere Kulturen und Länder – andere Sitten und Trauerfarben! So ist etwa in buddhistisch geprägten Ländern Weiß die traditionelle Trauerfarbe. Und auf Bali, das von hinduistischen Ritualen beeinflusst ist, wird der Neubeginn der Bestattung überhaupt mit leuchtend bunten Farben, wie Gelb oder Königsblau, zelebriert.

  • Vom Drahtesel zum Pedelec

    Vom Drahtesel zum Pedelec

    Je wärmer es wird, desto mehr E-Bikes flitzen durch die Straßen. Die Sonne scheint, der Helm sitzt, die fesche neue…

  • Gaming gegen Demenz?

    Gaming gegen Demenz?

    Die Altersgruppe der regelmäßig Computerspielenden wird von Jahr zu Jahr älter. So stieg in Deutschland das Durchschnittsalter der Gamer in…

  • Hausarbeit nebenbei – so klappt’s stressfrei

    Hausarbeit nebenbei – so klappt’s stressfrei

    Wer kennt das nicht? Das Geschirr stapelt sich in der Abwasch, das getragene T-Shirt hängt jetzt dochschoneinbisschen zu lang am…

  • Online Challenges

    Online Challenges

    Haben Sie mitbekommen, dass sich im Sommer 2014 erstaunlich viele Menschen Eiskübel über den Kopf geleert haben? Grund dafür war…

  • Cholesterin-Chaos

    Cholesterin-Chaos

    Cholesterinwert zu hoch: diese Diagnose haben schon viele, nicht nur ältere PatientInnen von ihrem Arzt erhalten. Aber was kann man…

  • Vegan leben: Bedeutung für Körper, Umwelt und Ernährung

    Vegan leben: Bedeutung für Körper, Umwelt und Ernährung

    Aus den Supermarktregalen sind vegane Lebensmittel mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Aber was versteht man eigentlich unter veganer Ernährung und welche…

Ganz in Schwarz? Read More »

Eine ältere Frau und ein Mann sitzen auf dem Sofa im Wohnzimmer und schauen in ihre Tablets.

Digitaler Nachlass und der letzte Wille

Eine ältere Frau und ein Mann sitzen auf dem Sofa im Wohnzimmer und schauen in ihre Tablets.

Digitaler Nachlass und der letzte Wille

So gut wie jeder hat ihn, aber kaum jemand kümmert sich zu Lebzeiten darum: Ein digitaler Nachlass besteht aus Zugängen zu E-Mail-Konten, E-Banking, Profilen auf sozialen Netzwerken und allen anderen Daten, die man so auf Computer, Tablet oder Handy gespeichert hat.

Personen, die zu Lebzeiten online aktiv waren, hinterlassen jede Menge digitaler Spuren, die mit ihrem Tod nicht einfach verschwinden. Für die Erb:innen kann das zu bürokratischen Herausforderungen und zusätzlicher emotionaler Belastung führen. Denn nach jedem Todesfall wird ein Verlassenschaftsverfahren durch Notar:innen eingeleitet, um das Vermögen und die Erbberechtigten festzustellen.
Treten diese ihr Erbe an, so geht auch der digitale Nachlass der Verstorbenen auf sie über. Falls keine Vorsorge hierfür getroffen wurde, müssen sie die Online-Aktivitäten der verstorbenen Person rekonstruieren, um gegebenenfalls Verträge und Mitgliedschaften kündigen zu können.

Mit einer Passwortliste vorsorgen

Vorsorge zu Lebzeiten erleichtert nicht nur das Dasein der eigenen Erbberechtigten. Sie unterstützt einen zu Lebzeiten auch dabei, die eigenen Online-Aktivitäten besser im Griff zu haben und bei all den Accounts und Online-Mitgliedschaften, die man heute so sammelt, nicht den Überblick zu verlieren. Denn die wichtigste Vorsorgemaßnahme ist die Erstellung einer Account- bzw. Passwortliste. Das heißt, dass Passwort, die verwendete E-Mail-Adresse und gegebenenfalls Nutzernamen oder Kundennummer notiert werden. Und das für jeden Account bzw. jedes Portal, auf dem man sich persönlich registriert hat.
Häufig wird einem erst bewusst, bei wie vielen verschiedenen Diensten man sich persönlich registriert hat, wenn man versucht, diese zu erfassen. Dass Onlinebanking, die digitale Signatur oder auch Finanzonline ganz oben auf der Liste stehen, ist klar, dass auch Mailadressen oder Social Media Accounts, wie etwa Facebook oder WhatsApp angeführt werden sollten, ist einem vielleicht auch noch bewusst, aber was war da sonst noch so alles …?
Um eine vollständige Übersicht zu erhalten, kann ein Blick ins E-Mail-Postfach und in den Browserverlauf helfen.

Nachdem mehrere Parteien Recht auf Einsicht ins Testament haben, sollte man die Passwortliste separat vom Testament speichern. Am besten auf einem USB-Stick. Oder man druckt sie aus und bewahrt die Druckvariante an einem sicheren, nur den Erb:innen zugänglichen Ort auf.
Halten Sie in der Passwortliste am besten auch gleich fest, welche konkreten Wünsche Sie für die verschiedenen Netzwerke bzw. Accounts haben. Manche Dienste bieten die Möglichkeit, das direkt in den Nutzereinstellungen festzuhalten, bei einigen kann man auch einen eigenen Nachlasskontakt festlegen.

Und wenn nicht vorgesorgt wurde?

Schätzungen zufolge gibt es mittlerweile weltweit Milliarden verlassener Accounts im Netz, die darauf warten, geschlossen bzw. aufgelöst zu werden. Wenn Sie sich als Hinterbliebene auf die Online-Spurensuche begeben müssen, sind Sie also wahrlich nicht allein mit dieser Aufgabe.
Ein sinnvoller Ausgangspunkt, um Online-Aktivitäten nachzuvollziehen, ist das E-Mail-Postfach der verstorbenen Person. Nicht nur bekommt man durch personalisierte Mails einen ersten Überblick über bestehende Registrierungen bzw. aktive Accounts, oft hat man über erhaltene Mails auch gleich direkt die Möglichkeit, Passwörter zurückzusetzen und Accounts zu löschen.
Hat man keinen Zugriff auf den Mail-Account der verstorbenen Person bzw. deren Passwörter, so kann man z.B. Dokumente an den Kundenservice der verschiedenen Plattformen bzw. Serviceanbieter schicken, um Löschungen jener Accounts zu beantragen, von denen man weiß.

Oft gibt es standardisierte Verfahren mit vorgefertigten Antragsformularen, die den bürokratischen Aufwand deutlich minimieren. Meist braucht man für solche Löschungen die Sterbeurkunde, einen Personalausweis der beantragenden sowie der verstorbenen Person und das Testament beziehungsweise die Einantwortungsurkunde (offizieller Nachweis der Rechtsnachfolge).

  • Polyneuropathie – Wenn Nerven leiden

    Polyneuropathie – Wenn Nerven leiden

    Taubheitsgefühl in den Händen, Kribbeln in den Füßen oder brennende Schmerzen in den Beinen – viele ältere Menschen kennen solche…

  • Gaming gegen Demenz?

    Gaming gegen Demenz?

    Die Altersgruppe der regelmäßig Computerspielenden wird von Jahr zu Jahr älter. So stieg in Deutschland das Durchschnittsalter der Gamer in…

  • Hausarbeit nebenbei – so klappt’s stressfrei

    Hausarbeit nebenbei – so klappt’s stressfrei

    Wer kennt das nicht? Das Geschirr stapelt sich in der Abwasch, das getragene T-Shirt hängt jetzt dochschoneinbisschen zu lang am…

  • Nicht ohne meinen Helm!

    Nicht ohne meinen Helm!

    Jedes Jahr verletzen sich rund 40.000 RadfahrerInnen auf Österreichs Straßen. Bei rund 20 % dieser Verletzungen handelt es sich um…

  • Online Challenges

    Online Challenges

    Haben Sie mitbekommen, dass sich im Sommer 2014 erstaunlich viele Menschen Eiskübel über den Kopf geleert haben? Grund dafür war…

  • Cholesterin-Chaos

    Cholesterin-Chaos

    Cholesterinwert zu hoch: diese Diagnose haben schon viele, nicht nur ältere PatientInnen von ihrem Arzt erhalten. Aber was kann man…

Digitaler Nachlass und der letzte Wille Read More »

Ein Auto mit einem Blechschaden am rechten vorderen Scheinwerfer.

Parkschaden?!

Ein Auto mit einem Blechschaden am rechten vorderen Scheinwerfer.

Parkschaden?!

Es passiert schneller, als man denkt: Ein bisschen bei der Länge des Autos verschätzt oder kurz unaufmerksam, und schon ist der Schaden passiert! Wer nicht auch noch eine hohe Geldstrafe wegen Fahrerflucht zahlen möchte, sollte Parkschäden ohne unnötigen Aufschub der nächsten Polizeiinspektion melden.

Was tun im Fall der Fälle?

Dockt man beim Parkversuch an ein anderes Fahrzeug an, muss man anhalten, den Schaden überprüfen und gegebenenfalls auch die Kontaktdaten austauschen, um den Schaden abzuwickeln.
Ist der Geschädigte nicht vor Ort, was bei den meisten Parkschäden der Fall ist, sind Sie als Verursacher verpflichtet, die Polizei zu informieren. Dokumentieren Sie den Schaden am besten mit Ihrer Handykamera und melden Sie diesen bei der nächsten Polizeistation. Wer nur einen Zettel hinterlässt, begeht rechtlich gesehen Fahrerflucht. Und bei Fahrerflucht drohen Anzeige und hohe Geldstrafe.

Und was tun als Geschädigter?

Sie kommen zu Ihrem geparkten Fahrzeug und sehen, dass jemand es beschädigt hat? Dokumentieren Sie den Schaden mit Ihrer Handykamera und melden Sie ihn bei der nächsten Polizeistation. Denn auch bei entsprechendem Versicherungsschutz ist eine offizielle Anzeige des Parkschadens Voraussetzung für die Versicherungsleistung.

  • Vom Drahtesel zum Pedelec

    Vom Drahtesel zum Pedelec

    Je wärmer es wird, desto mehr E-Bikes flitzen durch die Straßen. Die Sonne scheint, der Helm sitzt, die fesche neue…

  • Garteln am Friedhof

    Garteln am Friedhof

    Nein, in diesem Artikel geht es nicht um die Nacht der lebenden Toten. Thema ist Bio-Gemüse, das Hobbygärtner:innen auf Friedhöfen…

  • Polyneuropathie – Wenn Nerven leiden

    Polyneuropathie – Wenn Nerven leiden

    Taubheitsgefühl in den Händen, Kribbeln in den Füßen oder brennende Schmerzen in den Beinen – viele ältere Menschen kennen solche…

  • Gaming gegen Demenz?

    Gaming gegen Demenz?

    Die Altersgruppe der regelmäßig Computerspielenden wird von Jahr zu Jahr älter. So stieg in Deutschland das Durchschnittsalter der Gamer in…

  • Hausarbeit nebenbei – so klappt’s stressfrei

    Hausarbeit nebenbei – so klappt’s stressfrei

    Wer kennt das nicht? Das Geschirr stapelt sich in der Abwasch, das getragene T-Shirt hängt jetzt dochschoneinbisschen zu lang am…

Parkschaden?! Read More »

Großaufnahme einer Hand die einen Notfallknopf hält.

Technik, die mitdenkt

Großaufnahme einer Hand die einen Notfallknopf hält.

Technik, die mitdenkt

Im Alltag kann schnelle Hilfe lebenswichtig sein – moderne Notrufsysteme und smarte Alltagshelfer bieten einfache und effektive Unterstützung, um zu Hause Sicherheit und Selbstständigkeit zu bewahren.

Hilfe direkt am Handgelenk

Schnell kann es passieren, dass man von einem Moment auf den nächsten Hilfe benötigt. Ein einfacher Weg, Hilfe anzufordern, ist ein sogenanntes Rufhilfegerät. Dieses trägt man am Handgelenk oder auch um den Hals. Drückt man im Notfall auf den Alarmknopf, so wird man direkt mit der Notrufzentrale verbunden. Auch wenn man nicht in der Lage ist zu sprechen, kennt die Notrufzentrale die für die Hilfeleistung nötigen Daten und kann entsprechend handeln. Zusätzlich kann man auch eine Kontaktperson angeben, die direkt nach der Notrufzentrale informiert wird. Etwaige Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel Sturzerkennung, helfen, den Alltag noch sicherer zu gestalten.
Angeboten wird dieser Service vom Samariterbund, der Caritas und vielen anderen Anbietern. Abhängig vom Notrufgerät und dem Leistungsumfang des Notrufsystems fallen unterschiedlich hohe einmalige sowie laufende Kosten an.

Weitere smarte Helfer

Neben Notrufgeräten werden auch andere technische Hilfsmittel immer
beliebter.

So erleichtert etwa ein Schlüsselsafe Einsatzkräften im Notfall den Zugang in die Wohnung. Dasselbe gilt auch für elektronische Türöffner. Mit diesen kann man die Eingangstür von einem anderen Ort in der Wohnung aus öffnen und den Einsatzkräften den Zugang ermöglichen.
Eigene Falldetektoren und Inaktivitätsmelder sind ebenfalls sehr beliebt. Erstere müssen am Körper getragen werden und melden einen Sturz weiter. Inaktivitätsmelder werden entweder am Körper getragen oder an Objekten, wie dem Kühlschrank, befestigt. Wird dann zum Beispiel die Kühlschranktür für einen ungewöhnlich langen Zeitraum nicht geöffnet, so erfolgt ein automatischer Notruf.
Hilfe bei Bedrohung durch Dritte liefert eine sogenannte Überfalltaste. Mit ihr kann man im Fall eines Einbruchs einen stillen Alarm senden.

Digitale Haushaltshilfen

Nicht nur zur Erhöhung der Sicherheit in den eigenen vier Wänden gibt es technische Hilfsmittel. Auch die Hausarbeit kann man sich erleichtern. So sind etwa Saug- und Wischroboter mittlerweile ein weit verbreiteter, beliebter Ersatz für Staubsauger und Wischmopp. Sie fahren eigenständig durch die Räume und saugen und putzen. Dank eingebauter Sensoren scheitern neuere Modelle auch immer seltener an Hindernissen.

Wer noch tiefer in die digitale Welt eintauchen möchte, kann sich ein sogenanntes „sprachgestütztes Assistenzsystem“ zulegen. Diese werden von Google oder Amazon angeboten.

Aktivieren kann man sie durch kurze Sätze bzw. Befehle. Je nach Befehl, den man dem Gerät erteilt, kann es zum Beispiel Personen anrufen, Musik abspielen oder auch einfach nur Fragen beantworten, wie etwa jene nach der aktuellen Wetterprognose. Aus vielen Haushalten sind diese persönlichen Assistenten heute kaum mehr wegzudenken.

Technische Geräte mit Sprachsteuerung

Schlüsselsafe, elektronischer Türöffner, Falldetektor, Inaktivitätsmelder und noch eine Überfalltaste? All diese Möglichkeiten kombiniert scheinen vielleicht ein wenig viel. Wer sich aber die passenden herauspickt, kann sich den eigenen Alltag um einiges erleichtern und auch an Sicherheit gewinnen.

  • Vom Drahtesel zum Pedelec

    Vom Drahtesel zum Pedelec

    Je wärmer es wird, desto mehr E-Bikes flitzen durch die Straßen. Die Sonne scheint, der Helm sitzt, die fesche neue…

  • Garteln am Friedhof

    Garteln am Friedhof

    Nein, in diesem Artikel geht es nicht um die Nacht der lebenden Toten. Thema ist Bio-Gemüse, das Hobbygärtner:innen auf Friedhöfen…

  • Opa, warum ist der Himmel blau?

    Opa, warum ist der Himmel blau?

    So sehr es auch freut, dass die lieben Kleinen neugierig und wissbegierig sind, zwischendurch können sie mit ihren schier endlos…

  • Gaming gegen Demenz?

    Gaming gegen Demenz?

    Die Altersgruppe der regelmäßig Computerspielenden wird von Jahr zu Jahr älter. So stieg in Deutschland das Durchschnittsalter der Gamer in…

  • Hausarbeit nebenbei – so klappt’s stressfrei

    Hausarbeit nebenbei – so klappt’s stressfrei

    Wer kennt das nicht? Das Geschirr stapelt sich in der Abwasch, das getragene T-Shirt hängt jetzt dochschoneinbisschen zu lang am…

  • Essen gegen Entzündungen

    Essen gegen Entzündungen

    Gesunde Ernährung ist der Treibstoff unseres Körpers. Das persönliche Wohlbefinden, das äußere Erscheinungsbild und sogar Entzündungen im Körper können mit…

Technik, die mitdenkt Read More »

Ein Junge sitzt auf den Schultern seines Opas. Gemeinsam schauen sie mit Ferngläsern zum Meer.

Opa, warum ist der Himmel blau?

Ein Junge sitzt auf den Schultern seines Opas. Gemeinsam schauen sie mit Ferngläsern zum Meer.

Opa, warum ist der Himmel blau?

So sehr es auch freut, dass die lieben Kleinen neugierig und wissbegierig sind, zwischendurch können sie mit ihren schier endlos scheinenden Fragenbombardements nicht nur unser Wissen, sondern auch unsere Geduld ganz schön auf die Probe stellen …

Kinder kommen auf eine Welt voller Wunder: Täglich geht die Sonne auf und unter. Manchmal ist der Himmel blau, manchmal weiß, manchmal sogar tieforange. Drückt man beim Radio einen Knopf, so erklingt Musik. Der Bankomat spuckt Geld aus. Während wir nur kurz springen können, bleiben Flugzeuge einfach in der Luft usw.
Für uns Erwachsene ist all das alltäglich. Ganz anders ist das bei Kindern. Sie nehmen diese Ereignisse in ihren ersten Lebensjahren einmal nur auf.
Mit zunehmendem Alter beginnen sie, das bis dahin Auf- und Wahrgenommene zu ordnen und zu hinterfragen. Die Zeit des nicht enden wollenden Fragens beginnt dann üblicherweise mit dem vierten Lebensjahr: Geht die Sonne jeden Tag unter? Warum ist der Mond nicht immer gleich groß? Warum schneit es im Winter?

Erwachsene möchten auf diese Fragen meistens eine möglichst korrekte, pädagogisch wertvolle Antwort geben und suchen nach guten Erklärungen. Wird dem Nachwuchs schlussendlich die in mühsamer Recherche gefundene Antwort kindgerecht präsentiert, muss man dann allerdings oft feststellen, dass die lieben Kleinen schon nach den ersten Worten kein Ohr mehr für die Antwort haben, die sie bis eben noch so brennend interessiert hatte.

Die Erklärung dafür liegt nicht im Desinteresse des Kindes, sondern im Regelfall in der Antwort. Denn wenn Kinder im Vorschulalter Fragen stellen, geht es nicht vorrangig um wissenschaftliche Erklärungen. Meistens wollen sie nur eine Bestätigung dafür, dass sie auf dieser Welt in Sicherheit sind und bleiben. Dass die Dinge gut und richtig sind, so wie sie sind. Daher ist es meistens auch viel wichtiger zu erklären, wofür etwas gut ist, als zu erklären, warum es so ist, wie es ist. Auf die Frage: „Warum scheint die Sonne so hell?“, kann ein simples „Weil die Tiere, Menschen und Pflanzen das Licht brauchen“ schon zufriedenstellend sein.

Jedes neue Warum ist ein Zeichen dafür, dass die vorhergehende Antwort nicht zufriedenstellend war. Oft haben Kinder auch einen Verdacht, möchten über etwas Bestimmtes sprechen. In einem Gespräch, in dem beide Seiten Fragen stellen, kann das Kind die ihm wichtigen Punkte aufs Tapet bringen, ohne in endlose Frageketten zu verfallen. Gemeinsam können zufriedenstellende Antworten gefunden werden.

Eine ältere Dame ist mit einem Kind am Strand und zeigt ihm Steine.

Gleichzeitig wird das Kind durch Fragen auch dazu angeregt, weiterzudenken. Dieses Weiterdenken kann zwischendurch ruhig auch in ungewöhnliche Richtungen gehen. Geist und Phantasie sollen sich frei entfalten können.

Ach wie peinlich …!

Fragen machen nicht nur ratlos, sie können Erwachsene in der Öffentlichkeit oft auch in unangenehme, peinliche Situationen bringen. Ein unschuldiges „Warum geht der Mann so komisch?“ oder „Wieso hat die alte Frau keine Haare?“ lässt einen rasch auf die berühmte Falltür hoffen.
Wichtig ist in solchen Situationen, Kinder nicht aus persönlicher Betroffenheit heraus wegen ihrer Frage zu maßregeln. Sie können nichts dafür, dass sie sich noch ohne Rucksack voller Benimmregeln und Tabuthemen durch die Welt bewegen. Sie entdecken etwas, das sie noch nicht kennen oder verstehen und möchten dafür nur eine Erklärung.
Am besten ist es, in einem solchen Fall mit einem „Ich weiß es nicht“ zu antworten und zu Hause in Ruhe mit dem Kind darüber zu sprechen, dass es Menschen meistens unangenehm ist, wenn man über sie spricht.

Die endgültigen Fragen

Für Kinder ist der Tod noch kein Tabuthema. Sie erleben, dass alte Menschen und Tiere sterben müssen. Aber was passiert dann? Wie groß ist ein Grab, wie tief ist es, und wo geht der Uropa hin, wenn er gestorben ist? Braucht er dort seinen Stock nicht mehr?
Indem wir mit Kindern offen über den Tod und dessen Folgen sprechen, können wir verhindern, dass sie bei den Themen „Sterben“ und „Tod“ Angst und Schrecken empfinden.
Man muss auch nicht immer eine tolle Antwort parat haben. Es ist kein Vergehen, auf eine Frage nicht antworten zu können. In diesem Fall sollte man sich einfach auf ein Gespräch mit dem Kind einlassen, es nach seinen Vermutungen fragen. Oft ist es wirklich überraschend, auf welch neue Gedanken man durch ein Gespräch mit den Kleinen kommt, die das Thema Tod noch ganz anders sehen, wahrnehmen und erleben, als wir Erwachsene das tun.

Schulkinder wollen Handfestes

Mit Beginn der Schule verändert sich der Informationswunsch der Kinder. Sie lernen, Themen in ihrer Kausalität wahrzunehmen und zu verstehen. Jetzt müssen Fakten und Informationen als Antworten geliefert werden. Technische Erklärungen sind gefragt. Keinesfalls sollte man sie zu oft mit einem „Weiß ich nicht“ abspeisen. Dadurch verlieren sie nämlich ihre natürliche Neugier und Wissbegierde.

Viel besser ist es, sich gemeinsam mit ihnen auf die Suche nach Antworten zu machen: in Büchern, im Internet oder in einer Bibliothek. So erhalten die Kinder nicht nur Antworten auf ihre Fragen, sondern erlernen auch die in unserer modernen Wissensgesellschaft so wichtige Kulturfähigkeit des Recherchierens. Und ganz abgesehen davon kann die gemeinsame Detektivarbeit auch richtig Spaß machen und zu einem wichtigen Großeltern-Kind-Erlebnis werden.

  • Gaming gegen Demenz?

    Gaming gegen Demenz?

    Die Altersgruppe der regelmäßig Computerspielenden wird von Jahr zu Jahr älter. So stieg in Deutschland das Durchschnittsalter der Gamer in…

  • Hausarbeit nebenbei – so klappt’s stressfrei

    Hausarbeit nebenbei – so klappt’s stressfrei

    Wer kennt das nicht? Das Geschirr stapelt sich in der Abwasch, das getragene T-Shirt hängt jetzt dochschoneinbisschen zu lang am…

  • Online Challenges

    Online Challenges

    Haben Sie mitbekommen, dass sich im Sommer 2014 erstaunlich viele Menschen Eiskübel über den Kopf geleert haben? Grund dafür war…

  • Essen gegen Entzündungen

    Essen gegen Entzündungen

    Gesunde Ernährung ist der Treibstoff unseres Körpers. Das persönliche Wohlbefinden, das äußere Erscheinungsbild und sogar Entzündungen im Körper können mit…

  • Cholesterin-Chaos

    Cholesterin-Chaos

    Cholesterinwert zu hoch: diese Diagnose haben schon viele, nicht nur ältere PatientInnen von ihrem Arzt erhalten. Aber was kann man…

  • Autofahren mit Behinderung

    Autofahren mit Behinderung

    Was tun, wenn körperliche Beeinträchtigungen die individuelle Mobilität einschränken? Mobilität ermöglicht nicht nur die selbständige Bewältigung des Alltages, sondern auch…

Opa, warum ist der Himmel blau? Read More »

Großaufnahme einer Hand, die das schmerzhafte Handgelenk der anderen Hand umfasst.

Polyneuropathie – Wenn Nerven leiden

Großaufnahme einer Hand, die das schmerzhafte Handgelenk der anderen Hand umfasst.

Polyneuropathie – Wenn Nerven leiden

Taubheitsgefühl in den Händen, Kribbeln in den Füßen oder brennende Schmerzen in den Beinen – viele ältere Menschen kennen solche Beschwerden, ohne genau zu wissen, woher sie kommen. Häufig steckt eine sogenannte Polyneuropathie dahinter: eine Erkrankung der Nerven, die schleichend beginnt und den Alltag zunehmend beeinträchtigt.

Was ist Polyneuropathie?

Wörtlich bedeutet der Begriff Polyneuropathie „Erkrankung vieler Nerven“. Von dieser Erkrankung des peripheren Nervensystems sind vor allem die langen Nervenbahnen in den Armen und Beinen betroffen. Die Nerven leiten Reize, wie Berührungen, Temperatur oder auch Schmerz, nicht mehr richtig weiter. Betroffene spüren oft ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Füßen oder Händen.

Manche klagen auch über brennende oder stechende Schmerzen, die vor allem nachts auftreten. Andere merken, dass ihre Muskeln schwächer werden oder sie beim Gehen unsicher sind.
Nachdem sich die Beschwerden meist langsam entwickeln, bleibt die Krankheit oft lange unbemerkt. Im fortgeschrittenen Stadium kann es aber sogar zu Gleichgewichtsstörungen und Gehunfähigkeit kommen.

Ursachen und Risikofaktoren

Polyneuropathie kann viele verschiedene Ursachen haben. Am häufigsten tritt sie im Zusammenhang mit Diabetes auf, vor allem wenn der Blutzucker über längere Zeit schlecht eingestellt ist. Auch ein Mangel an bestimmten Vitaminen, besonders Vitamin B12, kann die Nerven schädigen. Weitere Risikofaktoren sind Alkoholmissbrauch, Chemotherapie, Nierenfunktionsstörungen oder auch Infektionen. In manchen Fällen liegt eine erbliche Veranlagung vor, oft bleibt die genaue Ursache auch unklar.

Diabetische Polyneuropathie

Bei Menschen mit Diabetes kann ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel Poly-neuropathie verursachen. Die Blutgefäße, die die Nerven versorgen, werden verengt oder blockiert, sodass die Nerven nicht genug Nährstoffe erhalten. Diese Unterversorgung führt schließlich zu einer Schädigung der Nerven.
Diabetische Polyneuropathie äußert sich häufig in Taubheitsgefühlen und Kribbeln in den Füßen, brennenden Schmerzen – insbesondere in der Nacht –, einem verminderten Schmerzempfinden, wodurch Verletzungen oft unbemerkt bleiben, sowie in Muskelschwäche und einer dadurch bedingten Gangunsicherheit.

Weil Menschen mit Nervenschäden Schmerzen oder Druckstellen oft nicht bemerken, können auch kleine Verletzungen unbemerkt bleiben. Diese heilen dann schlecht und können sich leicht entzünden. Im schlimmsten Fall entwickeln sich daraus offene Wunden bin hin sogar zu so schweren Schäden, dass eine Amputation nötig wird.

Füße eines älteren Mannes

Diagnose und Behandlung

Um eine Polyneuropathie zu erkennen, führen Ärzt:innen zunächst ein ausführliches Gespräch über die Beschwerden und mögliche Vorerkrankungen, wie etwa Diabetes oder Vitaminmangel. Anschließend werden die Nervenfunktionen im ganzen Körper überprüft. Dazu gehören Tests des Berührungs- und Temperaturempfindens, der Muskelkraft und der Reflexe. Auch Gleichgewicht und Koordination können untersucht werden. Bei Bedarf folgen weiterführende Untersuchungen, wie die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit.

Therapieoptionen

Bei Polyneuropathie gibt es keine Heilung, es gibt aber Möglichkeiten zur Linderung der Symptome.
Die Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Ursache. Ist zum Beispiel schlecht eingestellter Diabetes die Ursache, ist eine gute Blutzuckereinstellung besonders wichtig. Auch ein Mangel an Vitaminen kann gezielt behandelt werden.
Um die Beschwerden zu lindern, können Medikamente gegen Nervenschmerzen eingesetzt werden. Ergänzend helfen oft Krankengymnastik, Bewegungsübungen und spezielle Fußpflege, um das Gleichgewicht zu verbessern und Verletzungen zu vermeiden. Wichtig ist, die Nerven möglichst früh zu schützen und regelmäßig ärztlich kontrollieren zu lassen.

Hochtontherapie

Eine weitere Behandlungsoption ist die Hochtontherapie, bei der hochfrequente elektrische Impulse eingesetzt werden, um die Nerven zu stimulieren und die Beschwerden zu lindern.
Der Ablauf der Therapie ist einfach: An den betroffenen Körperstellen werden Elektroden angebracht, sodass die hochfrequenten Impulse tief ins Gewebe eindringen, direkt auf den Muskel einwirken und die Nervenaktivität
positiv beeinflussen können.

Viele Patient:innen berichten von einer spürbaren Erleichterung. Es empfiehlt sich, die Therapie in enger Absprache mit der behandelnden Ärztin oder dem Therapeuten auszuprobieren, um herauszufinden, ob sie auch für
einen selbst eine gute Option ist.

Täglich aufs Neue …

Der Alltag bietet jede Menge Gelegenheit, um sich und seinen Nerven Gutes zu tun. Bequeme, gutsitzende Schuhe mit weicher Sohle schützen die Füße vor Druckstellen. Wer regelmäßig barfuß läuft, sollte besonders vorsichtig sein, um Verletzungen zu vermeiden. Tägliche Fußkontrolle hilft, kleine Wunden oder Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Bewegung, wie Spazierengehen, Radfahren oder leichte Gymnastik, regt die Durchblutung an und unterstützt die Nervenfunktion.

Hören Sie auf Ihren Körper und holen Sie sich rechtzeitig ärztlichen Rat, wenn sich etwas verändert. Polyneuropathie ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Aber eine frühzeitige Diagnose und gezielte Maßnahmen können helfen, die Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten.

  • Digitaler Nachlass und der letzte Wille

    Digitaler Nachlass und der letzte Wille

    So gut wie jeder hat ihn, aber kaum jemand kümmert sich zu Lebzeiten darum: Ein digitaler Nachlass besteht aus Zugängen…

  • Parkschaden?!

    Parkschaden?!

    Es passiert schneller, als man denkt: Ein bisschen bei der Länge des Autos verschätzt oder kurz unaufmerksam, und schon ist…

  • Essen gegen Entzündungen

    Essen gegen Entzündungen

    Gesunde Ernährung ist der Treibstoff unseres Körpers. Das persönliche Wohlbefinden, das äußere Erscheinungsbild und sogar Entzündungen im Körper können mit…

  • Cholesterin-Chaos

    Cholesterin-Chaos

    Cholesterinwert zu hoch: diese Diagnose haben schon viele, nicht nur ältere PatientInnen von ihrem Arzt erhalten. Aber was kann man…

  • Vegan leben: Bedeutung für Körper, Umwelt und Ernährung

    Vegan leben: Bedeutung für Körper, Umwelt und Ernährung

    Aus den Supermarktregalen sind vegane Lebensmittel mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Aber was versteht man eigentlich unter veganer Ernährung und welche…

  • Buntes Obst gut fürs Hirn?

    Buntes Obst gut fürs Hirn?

    Nach den Ergebnissen einer neuen Studie kann farbenfrohes Obst den kognitiven Abbau langfristig vermindern. Forschende der Harvard University gelangten zu…

  • Sodbrennen

    Sodbrennen

    Warum Sie lästiges Aufstoßen oder Magenbrennen nicht ignorieren sollten und was Sie dagegen tun können. Was passiert im Körper? Der…

  • Liebe geht durch den Magen

    Liebe geht durch den Magen

    Der magische Speiseplan für einen prickelnden Abend. Sie haben Ihr ganzes Herzblut in die Gestaltung eines gelungenen Dinners for two…

Polyneuropathie – Wenn Nerven leiden Read More »

Eine ältere Person misst den Zuckergehalt in einem Blutstropfen mit einem Zuckermessgerät.

Diabetes erkennen, verstehen und vorbeugen

Eine ältere Person misst den Zuckergehalt in einem Blutstropfen mit einem Zuckermessgerät.

Diabetes erkennen, verstehen und vorbeugen

Diabetes mellitus, umgangssprachlich auch „Zuckerkrankheit“ genannt, ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen in Österreich.

Im Alter steigt das Risiko, daran zu erkranken. Das Tückische: Die Krankheit entwickelt sich oft langsam und bleibt daher lange unbemerkt. Viele Betroffene fühlen sich zunächst nicht krank, sie merken nicht, dass ihr Zuckerhaushalt und damit ihre Gesundheit ins Wanken gerät. Umso wichtiger ist es, frühzeitig auf Warnzeichen zu achten und den Blutzucker regelmäßig kontrollieren zu lassen. Denn wer Diabetes rechtzeitig erkennt und behandelt, kann seine Lebensqualität erhalten und bis ins hohe Alter aktiv bleiben.

Was ist Diabetes?

Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Zucker aus der Nahrung nicht mehr richtig verarbeitet werden kann.
Zucker ist ein wichtiger Energielieferant für unsere Körperzellen. Mit der Nahrungsaufnahme gelangt er in den Darm, wird dort aus der Nahrung gefiltert und ins Blut aufgenommen – der Blutzuckerspiegel steigt an.
Damit nun der wertvolle Zucker in die Zellen aufgenommen und dort in Energie umgewandelt werden kann, ist Insulin notwendig. Dieses Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird, ist dafür zuständig, dass der Zucker in die Zellen geschleust wird, was auch den Blutzuckerspiegel wieder senkt.

Wird zu wenig oder gar kein Insulin gebildet oder wirkt dieses nicht ausreichend, bleibt der Zucker im Blut und kann nicht richtig verwertet werden. Der Blutzuckerspiegel steigt dauerhaft an, und das mit teils schwerwiegenden Folgen für Nerven, Blutgefäße und Organe, die geschädigt werden können.

Es gibt verschiedene Formen von Diabetes. Der Typ-1-Diabetes beginnt oft schon im Kindes- oder Jugendalter. Hier bildet der Körper zu wenig oder gar kein Insulin, Betroffene müssen es täglich spritzen.
Am häufigsten tritt allerdings der Typ-2-Diabetes auf, bei dem das Insulin nicht mehr ausreichend wirkt. Die Körperzellen haben eine Insulinresistenz entwickelt, sie reagieren nicht mehr wie gewohnt auf das Hormon. Da dieser Diabetestyp meist im Erwachsenenalter auftritt, wird er auch als Altersdiabetes bezeichnet.

Schwangerschaftsdiabetes ist eine Form von Diabetes, die nur während der Schwangerschaft auftritt. Wird die Erhöhung des Blutzuckers der werdenden Mutter nicht rechtzeitig erkannt, kann es zu Problemen für Mutter und Kind kommen. Meist lässt sich der Zuckerwert durch gesunde Ernährung und mehr Bewegung gut in den Griff bekommen. Nur in manchen Fällen ist Insulin nötig.

Warum Typ-2-Diabetes?

Mit zunehmendem Alter verändert sich der Stoffwechsel. Die Muskelmasse nimmt ab, dafür lagert sich Fett an Bauch und Organen ab.
Weitere Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes sind ungesunde, zucker- und fettreiche Ernährung, erhöhte Blutfettwerte, Übergewicht, Bewegungsmangel, Bluthochdruck, Rauchen und
familiäre Veranlagung. Auch bestimmte Medikamente oder hormonelle Veränderungen können das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen.

Zu Beginn der Diabetes-Erkrankung wird noch ausreichend Insulin produziert, die Fett-, Muskel- und Leberzellen reagieren aber immer weniger darauf. Das führt dazu, dass die Bauchspeicheldrüse die Insulinproduktion steigert, um den Insulinspiegel im Blut in normaler Höhe zu halten.
Werden die Zellen gegenüber dem Hormon immer unempfindlicher, kann die Bauchspeicheldrüse allerdings irgendwann nicht mehr genug Insulin produzieren, um den Blutzucker zu regulieren.

Zuckermessgerät

Anzeichen, die man ernst nehmen sollte

Typ-2-Diabetes entwickelt sich oft über Jahre und bleibt lange unbemerkt. Achten Sie deshalb auf folgende Warnsignale:

  • starkes Durstgefühl und häufiger Harndrang
  • anhaltende Müdigkeit und Leistungsschwäche
  • häufige Übelkeit
  • Schwindel
  • trockene Haut und Juckreiz
  • verschwommenes Sehen
  • schlechte Wundheilung
  • erhöhte Anfälligkeit für Infekte

Gerade bei älteren Menschen können die Symptome allerdings auch unspezifisch sein, daher ist regelmäßige Kontrolle des Blutzuckerwerts auch ohne konkrete Anzeichen für Diabetes besonders wichtig.

Achten Sie auf sich!

Bleibt Diabetes unbehandelt, kann das ernsthafte Folgen haben. Die dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerte schädigen die Blutgefäße und Nerven – oft, ohne dass man es gleich merkt. Mögliche Folgeerkrankungen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenschäden bishin zur Dialyse, Sehprobleme bis zur Erblindung, Nervenschäden, die zu Taubheitsgefühlen oder Schmerzen führen, oder auch Durchblutungsstörungen, die schlecht heilende Wunden oder im Extremfall sogar Amputationen nötig machen können.
Es gibt aber viele Möglichkeiten, das eigene Risiko zu senken bzw. eine beginnende Zuckerkrankheit rechtzeitig zu entdecken.

  • Regelmäßig kontrollieren
    Lassen Sie mindestens einmal jährlich Ihren Blutzuckerwert kontrollieren.
  • Bewegung in den Alltag einbauen
    Schon 30 Minuten Bewegung pro Tag helfen, den Blutzucker zu regulieren.
  • Gesund essen
    Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Fisch und wenig Zucker.
  • Gewicht reduzieren
    Bereits wenige verlorene Kilos können einen großen Unterschied machen, vor allem, wenn sie am Bauch verloren werden.
  • Rauchen einstellen
    Rauchen schädigt die Gefäße und verstärkt Diabetes-Folgen.

Kurz zusammengefasst:
Hören Sie auf Ihren Körper und achten Sie auf Warnsignale! Diabetes ist zwar eine ernstzunehmende Erkrankung, aber auch eine, bei der Sie selbst viel dazu beitragen können, Ihre Lebensqualität zu sichern. Mit einem gesunden Lebensstil, regelmäßiger Bewegung und ärztlicher Kontrolle lässt sich Typ-2-Diabetes oft vermeiden oder zumindest gut behandeln. Wer auf sich achtet, kann auch im Alter ein aktives und erfülltes Leben führen – mit oder ohne Diabetes.

  • Digitaler Nachlass und der letzte Wille

    Digitaler Nachlass und der letzte Wille

    So gut wie jeder hat ihn, aber kaum jemand kümmert sich zu Lebzeiten darum: Ein digitaler Nachlass besteht aus Zugängen…

  • Parkschaden?!

    Parkschaden?!

    Es passiert schneller, als man denkt: Ein bisschen bei der Länge des Autos verschätzt oder kurz unaufmerksam, und schon ist…

  • Essen gegen Entzündungen

    Essen gegen Entzündungen

    Gesunde Ernährung ist der Treibstoff unseres Körpers. Das persönliche Wohlbefinden, das äußere Erscheinungsbild und sogar Entzündungen im Körper können mit…

  • Cholesterin-Chaos

    Cholesterin-Chaos

    Cholesterinwert zu hoch: diese Diagnose haben schon viele, nicht nur ältere PatientInnen von ihrem Arzt erhalten. Aber was kann man…

  • Vegan leben: Bedeutung für Körper, Umwelt und Ernährung

    Vegan leben: Bedeutung für Körper, Umwelt und Ernährung

    Aus den Supermarktregalen sind vegane Lebensmittel mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Aber was versteht man eigentlich unter veganer Ernährung und welche…

  • Buntes Obst gut fürs Hirn?

    Buntes Obst gut fürs Hirn?

    Nach den Ergebnissen einer neuen Studie kann farbenfrohes Obst den kognitiven Abbau langfristig vermindern. Forschende der Harvard University gelangten zu…

  • Sodbrennen

    Sodbrennen

    Warum Sie lästiges Aufstoßen oder Magenbrennen nicht ignorieren sollten und was Sie dagegen tun können. Was passiert im Körper? Der…

  • Liebe geht durch den Magen

    Liebe geht durch den Magen

    Der magische Speiseplan für einen prickelnden Abend. Sie haben Ihr ganzes Herzblut in die Gestaltung eines gelungenen Dinners for two…

Diabetes erkennen, verstehen und vorbeugen Read More »

Großaufnahme von bunten Eiern in einem Osternest

Allerlei ums Ei

Großaufnahme von bunten Eiern in einem Osternest

Allerlei ums Ei

Die fleißigen Helfer des Osterhasen produzieren jedes Jahr aufs Neue Millionen bunter Ostereier. Sorgfältig gefärbt, oft liebevoll mit Abziehbildern von Osterhasen und Palmkatzerln versehen, schmücken diese so manches bunte Osternest. Ist das Nest allerdings erst einmal gefunden, kann es schon eine Zeitlang dauern, bis all diese österlichen Farbtupfer auch ihren Weg auf den Speisezettel finden.

Für all jene, die Bedenken haben, was sie mit den gefärbten Eiern machen sollen, die den Osterhasen überlebt haben, gibt es gute Nachricht: Lagert man gefärbte, hart gekochte Eier im Kühlschrank, kann man sich bis zu zwei Wochen Zeit lassen, um die Ostereier zu genießen.

Gut gekocht ist halb gewonnen!

Damit die bunten Eier haltbar bleiben, gilt es, einige Regeln zu beachten:

  • Wählen Sie frische Eier aus. Alte Eier werden durch den Kochvorgang nicht verjüngt.
  • Kochen Sie die Eier gut durch. So verhindern Sie eine mögliche Salmonelleninfektion.
  • Vorsicht beim Abschrecken! Hier können Bakterien aus dem kalten Wasser ins Ei gelangen. Abgeschreckte Eier sollten daher immer sofort gegessen werden.
  • Die Lagerung in einem Extra-Ei-Fach in der Kühlschranktür ist zwar verlockend, reduziert aber die Haltbarkeit. Denn das ständige Auf- und Zumachen der Tür setzt die Eier großen Temperaturschwankungen aus.

Hartes Ei mit blau-grüner Farbe?

Wird ein Ei lang gekocht, so tritt aus den Eiweißen des Dotters Eisen und aus den Eiweißen des Eiklars Schwefel aus. Diese reagieren miteinander zu Eisensulfid. Optisch hinterlässt diese chemische Reaktion blaugrüne Verfärbungen an der Grenze zwischen Eiklar und Dotter, die für Gourmets allerdings unbedenklich sind. Das Ei kann ohne Sorge gegessen werden.

Gesund ernähren mit Ei?

Das Hühnerei enthält hochwertiges Eiweiß, alle wichtigen Aminosäuren, Vitamin A, D, E, K, Folsäure, Biotin, Eisen und Zink. Ein Ei zwischendurch liefert dem Körper wichtige Nährstoffe.

Ei-Salat mit Rucola und Speck

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 harte Eier
  • 100 g Karotte (1-2 Karotten)
  • 60 g Lauch
  • 20 g Rucola
  • 20 g Früchstücksspeck
  • Salz, Pfeffer, Prise Zucker
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 1 EL Oliven- oder Walnussöl
Ei-Salat mit Rucola und Speck auf einem Teller

Zubereitung:

  1. Karotte schälen und mit dem Sparschäler in Streifen schneiden. Lauch putzen und in Ringe schneiden. Rucola waschen, grobe Stiele entfernen und zerkleinern.
  2. Speck bei mittlerer Hitze knusprig braten, auf Küchenpapier abkühlen lassen. Lauch und Karotten im Speckfett 3–4 Min. garen, mit Salz und Pfeffer würzen, abkühlen lassen.
  3. Zitrone heiß waschen, Hälfte abreiben und auspressen. Saft mit Salz, Pfeffer, Zucker und Öl verrühren, Karotten, Lauch und Rucola untermischen.
  4. Eier schälen, in Scheiben schneiden und vorsichtig unter den Salat heben. Mit Speck und Zitronenschale garnieren.

Allerlei ums Ei Read More »

Nach oben scrollen