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Achtung vor Taschendieben

Achtung vor Taschendieben

Ob im Gedränge öffentlicher Verkehrsmittel, auf belebten Einkaufsstraßen oder an einem beliebten Touristen-Hotspot: Taschendiebstahl gehört zu den häufigsten Alltagsdelikten. Mit meist ganz simplen Tricks ziehen flinke Langfinger ihren Opfern im wahrsten Sinne des Wortes das Geld aus der Tasche.

Achtung: Falle!

Taschendieb:innen arbeiten meist in kleinen Gruppen. Sie sind unauffällig gekleidet und nutzen gerne größere Menschenansammlungen, um unbemerkt an ihr Ziel zu kommen. Hat eine Brieftasche erst einmal den Besitzer gewechselt, wird sie oft direkt an einen Komplizen weitergegeben, um den unmittelbaren Tatbeweis zu erschweren.
Eine beliebte Methode ist der Rempel-Trick: Mit einem Rempler wird die Aufmerksamkeit gezielt auf eine Körperstelle gelenkt, um währenddessen ungehindert an einer anderen zuzulangen. Dass etwas fehlt, bemerkt das Opfer häufig erst viel später.
Ablenkungsmanöver sind generell eine beliebte, weil erfolgreiche Taktik. Oft sind es ganz simple Methoden, wie etwa die Frage nach der Uhrzeit oder dem richtigen Weg, die zur Brieftasche des Opfers führen. Manche Langfinger sind auch kreativer und sorgen etwa durch zu Boden gefallene Münzen für Tohuwabohu, das sie für ihre Zwecke nutzen.

Wie kann ich mich bzw. meine Wertsachen am besten schützen?

Voraussetzung für einen Diebstahl ist körperliche Nähe. Passen Sie also vor allem im Gedränge auf Ihre Wertgegenstände auf. Diese sind am sichersten, wenn Sie sie nahe am Körper in verschlossenen Innentaschen tragen.
Und seien Sie generell vorsichtig, wenn eine fremde Person sehr nahe an Sie herantritt – egal, wie freundlich und harmlos diese auf Sie wirkt.
Stoffbeutel oder Papiersack sind für den sicheren Transport von Wertsachen nicht geeignet. Ein einfacher Schnitt reicht, um rasch an die Beute zu kommen.

Bis man darauf reagieren kann, sind die schnittigen Langfinger bereits über alle Berge.
Taschen mit Wertsachen sollten generell so getragen werden, dass die Taschenöffnung zum Körper gewendet ist. Umhängetaschen, die am Rücken baumeln, oder äußere Fächer an Rucksäcken, die für alle außer die Rucksackträger selbst einfach zu öffnen sind, stellen eine regelrechte Einladung für Langfinger dar.
Der diebstahlsicherste Rucksack und die stabilste Tasche sind allerdings nutzlos, wenn man sie nicht im Blick hat. Kurz zum Aus- bzw. Anziehen in der Garderobe abgestellt, im Lokal unbeachtet an der Stuhllehne baumelnd oder im Einkaufswagen scheinbar sicher deponiert, während man links und rechts nach den gewünschten Produkten sucht, sind sie leichtes Ziel.

Was, wenn es doch passiert?

Zunächst einmal am wichtigsten: Ruhe bewahren! Was passiert ist, ist passiert. Nun schützt ein kühler Kopf vor größerem Schaden.

  • Erster Schritt ist die Sperre von Bankomat- und Kreditkarten entweder über die Sperrhotline der Bank oder übers Onlinekonto. Für den Fall der Fälle macht es Sinn, die Hotlinenummer im Handy einzuspeichern.
  • Gleich anschließend sollte Anzeige bei der Polizei erstattet werden. Hier erhält man auch wichtige Infos zur weiteren Vorgehensweise in Bezug auf gestohlene Dokumente.
  • Die Beantragung eines neuen Führerscheins oder Reisepasses sind auch nur mit Bestätigung einer Diebstahls- bzw. Verlustanzeige möglich. Diese gilt übrigens für die Dauer von vier Wochen auch als vorläufiger Führerscheinersatz.
  • Den Verlust der e-Card kann man direkt bei der e-Card Serviceline unter 050 124 33 11 melden. Die gestohlene Karte wird daraufhin automatisch gesperrt und eine neue ausgestellt und postalisch zugeschickt.
  • Medizinische Behandlungen sind bis zur Zustellung der neuen e-Card auch ohne möglich. Schildern Sie kurz den Sachverhalt und nennen Sie Ihren Krankenversicherungsträger und Ihre Versicherungsnummer. Ist die neue e-Card schließlich bei Ihnen eingelangt, müssen Sie damit nochmals zum jeweiligen Gesundheitsträger, damit die erfolgten Leistungen ordnungsgemäß nachgetragen werden können.
  • Mitgliedskarten oder auch Zeitkarten für Öffis oder Museen können meist gegen ein geringes Entgelt ersetzt werden.

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Radeln mit den Enkelkindern

Radeln mit den Enkelkindern

Energiegeladene Enkelkinder, angenehmes Wetter und Lust auf Bewegung?
Gemeinsames Radfahren macht Spaß und schafft unvergessliche Momente zwischen Großeltern und Kindern. Damit die kleinen Passagier:innen bzw. Radler:innen beim gemeinsamen Abenteuer sicher unterwegs sind, kommt es auf richtige Ausrüstung und achtsame Begleitung an.

Der Kindersitz

Die klassische Variante für den Transport kleiner Kinder ist der Kindersitz. Dieser muss direkt hinter dem Sattel am Fahrrad angebracht werden, die Montage auf der Lenkstange ist nicht erlaubt. Der Sicherheitsgurt muss kindersicher und der Beinschutz höhenverstellbar sein. Zudem sollte es Fixierriemen für die Füße sowie eine Lehne für den Kopf geben.

Radanhänger

Eine auch für den Transport mehrerer Kinder geeignete Alternative ist der Radanhänger. Erlaubt sind einachsige Anhänger mit Feststellbremse, die über ein Gurtsystem verfügen, das die Kinder nicht selbstständig öffnen können. Weiters sind rote Rückstrahler und eine mindestens 1,5 Meter hohe, biegsame Fahnenstange mit leuchtendem Wimpel Pflicht. Beim Kauf sollte man außerdem auf eine witterungsfeste Überdachung achten, damit die Kleinen sowohl vor Regen als auch Sonneneinstrahlung geschützt sind.

Transport- oder Lastenfahrräder

Seit 2013 ist es erlaubt, Kinder mit Fahrrädern mitzunehmen, die über eine Transportkiste verfügen. Das Kind muss darin allerdings einen eigenen Sitzplatz haben, angegurtet sein und darf weder die Räder des Fahrrads noch den Boden berühren können.
Nachdem sich das Fahrgefühl bei Transport- bzw. Lastenfahrrädern vom klassischen Fahrradfahren deutlich unterschiedet, sollte vor der ersten Ausfahrt auf jeden Fall geübt werden.

Früh übt sich …

Bevor es für die Kleinen zum ersten Mal mit dem eigenen Rad auf die Straße bzw. den Radweg geht, muss erst einmal geübt werden. Dafür eignen sich ebene, vom Verkehr abgetrennte Flächen. In größeren Städten gibt es zu diesem Zweck oft spezielle Radübungsplätze und sogar das Angebot kostenloser Radfahrtrainings für Kinder.
Infos zu entsprechendem Angebot in Wien finden Sie auf www.fahrradwien.at/gratis-radfahrtrainings-fuer-kinder.

Auf Augenhöhe unterwegs

Kinder unter zwölf Jahren dürfen nur allein Rad fahren, wenn sie über einen Radfahrausweis verfügen. Ansonsten müssen sie von einer mindestens 16-jährigen Begleitperson beaufsichtigt werden. Um das Kind gut im Auge behalten zu können, sollte diese Aufsichtsperson nie vor dem Kind fahren, sondern dahinter. Außer auf Schienenstraßen ist es auch erlaubt, neben dem Kind zu fahren.

Den Radius mit dem Rad erweitern?

Für Radtouren mit Kindern sollte man auf gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und flaches Gelände achten. Besonders geeignet sind zum Beispiel die Radwege entlang der Donau.
Zahlreiche Tipps für Fahrradrouten mit Kindern finden Sie auf https://wienxtra.at/kinder/blog/radfahren-mit-kindern.

Wer sich gemeinsam mit dem Enkelkind für sichere Radwege in Städten einsetzen möchte, kann auch an einer „Kidical Mass“ teilnehmen. Bei dieser Veranstaltung wird gemeinschaftlich durch die Straßen geradelt, umForderungen, wie kindergerechter Radinfrastruktur oder der Ausweitung der Radspielplätze Nachdruck zu verleihen. (www.kidicalmass.at)

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Warum lesen gut tut …

Warum lesen gut tut …

Lesen ist eine wesentliche Schlüsselkompetenz, die uns den selbständigen Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe sichert. Wer Texte versteht, kann Informationen besser einordnen, kritischer denken und selbstbestimmter handeln: vom Abschluss von Verträgen über die richtige Bedienung der neu gekauften Leuchte bis hin zur kritischen Einordnung von Social Media-Beiträgen oder Spam-Mails.

Gefördert wird Lesekompetenz vor allem durchs Lesen: Mit jedem gelesenen Text erweitern wir Wortschatz, Grammatikverständnis und Ausdrucksfähigkeit.

Lesen kann noch mehr …

Lesen fördert nicht nur die Sprachkompetenz. Unser Gehirn dankt uns den Griff zum Buch generell.Forschende der Emory University in Atlanta haben festgestellt, dass das Lesen eines Romans die Verbindungen der Nervenzellen in unserem Gehirn verbessern kann, vor allem in jenen Bereichen, die mit Sprache und Körpergefühl zu tun haben. Entsprechende Veränderungen bei den Versuchspersonen blieben auch noch bis zu 5 Tage nach dem Lesen feststellbar. Das bedeutet, dass wir mit Gelesenem unser Gehirn ähnlich stark und positiv beeinflussen können wie mit tatsächlich Erlebtem.
Lesen hat aber auch noch andere Vorteile. Es trägt zum Beispiel zur Senkung des Stresspegels bei, und das auch bei einem richtig spannenden Roman. Denn die Konzentration und das unweigerliche Stillsitzen über einen längeren Zeitraum sorgen für eine niedrigere Herzfrequenz.
Wer einen Roman liest, taucht in eine andere Welt ein und versetzt sich automatisch auch in die Gedanken und Gefühle der Figuren, die sich in dieser Welt bewegen. Das stärkt nicht nur die Empathie, sondern regt auch Phantasie und Kreativität an.
Und last not least können Bücher auch emotional unterstützen: Ablenkung bieten, Einsamkeit reduzieren oder auch Trost spenden.
Der Griff zum Buch lohnt sich also jedenfalls. Lesen trägt dazu bei, geistig aktiv zu bleiben, trainiert unsere Konzentrationsfähigkeit, kann durch schwierige emotionale Phasen helfen, ermöglicht es uns, informiert zu bleiben, und macht dabei im besten aller Fälle auch noch richtig viel Spaß.

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Schon Smartphone-Profi?

Schon Smartphone-Profi?

Falls nicht, gibt es kostenlose Unterstützungsangebote für eine sichere Handynutzung.

Ohne Smartphone geht heute kaum noch etwas: Behördengänge erledigen, Bankgeschäfte abwickeln, Fahrpläne checken, Nachrichten schreiben, Fotos machen oder schnell etwas googeln – fast alles läuft über den kleinen Alleskönner. Wer nicht mit der digitalen Welt aufgewachsen ist, kann sich dabei schnell einmal überfordert fühlen.

Warum verlangen manche Apps, dass ich meine Einstellungen ändere, und sollte ich das wirklich tun? Was bedeutet 2-Faktor-Authentifizierung? Wozu brauche ich eine digitale ID und wie komme ich überhaupt zu einer? Und warum ist eigentlich mein Speicher ständig voll?

Fragen über Fragen, die es zu klären gilt! Aber nicht jeder hat in der Familie oder im persönlichen Umfeld jemanden, der all diese Fragen beantworten kann und einem geduldig Rede und Antwort steht und alles in Ruhe erklärt.

Glücklicherweise gibt es in Österreich eine Reihe kostenloser Angebote, die genau hier Abhilfe schaffen.

In Wien, Niederösterreich, Graz, Salzburg und Innsbruck finden zum Beispiel regelmäßig A1 Smartphone Stammtische statt. Eine kurze telefonische Anmeldung reicht, und schon helfen Ihnen beim nächsten Stammtisch erfahrene A1-Trainer:innen dabei, sich mit Ihrem Smartphone besser zurechtzufinden.
Weitere Infos zum „A1 Smartphone Stammtisch“ erhalten Sie unter der Telefonnummer 0800 808 810 oder auf der Webseite https://a1seniorenakademie.at/a1-smartphone-stammtisch/.
Ein weiteres kostenloses Angebot zur digitalen Grund- und Weiterbildung sind die Digital Überall-Workshops, die im Rahmen der staatlichen Digitalen Kompetenzinitiative in ganz Österreich in Präsenz und auch online stattfinden.
Ziel ist es, Menschen praxisnah und unkompliziert bei der Erweiterung ihrer digitalen Alltagskompetenzen zu unterstützen. Angeboten werden Workshops zu verschiedenen Themenschwerpunkten, einer dieser Schwerpunkte ist digitale Seniorinnen- und Seniorenbildung. Kostenlose Beratung erhalten Sie telefonisch unter 0800 400 222 oder auf www.digitalekompetenzen.gv.at/workshops.html.

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Auf Entdeckungstour vor der Haustür

Auf Entdeckungstour vor der Haustür

Spazierengehen ist eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit, sich regelmäßig zu bewegen und dem vielen Sitzen im Alltag gesund entgegenzuwirken. Außerdem wirkt sich das Gehen auch positiv auf die Stimmung aus.

Für alle, die die Pfade in ihrer Umgebung schon ausgetreten haben und Abwechslung suchen, haben wir Anregungen zur Gestaltung neuer Spaziergänge und Tipps fürs richtige Schuhwerk zusammengestellt.

Spazieren gehen einmal anders

Das kühler werdende Wetter lädt zu mehr Bewegung im Freien ein. Mit ein paar einfach umsetzbaren Ideen lassen sich altbekannte Wege neu entdecken. Ganz nach dem Motto: „Ich seh, ich seh, was du nicht siehst!“

  • Fototour: Durch die Linse einer Fotokamera wird der Gang ins Freie zu einem Suchen nach den schönsten Motiven. Egal, was Sie zum Mittelpunkt Ihrer Fototour machen: Sie entdecken Altes neu, schauen hinter die Fassaden und leben sich dabei kreativ aus. Und ganz nebenbei entstehen dauerhaft schöne, in Momentaufnahmen festgehaltene Erinnerungen.
  • Der Natur auf der Spur: Natur-interessierte können Spaziergänge nutzen, um die Pflanzen- und Tierwelt der gewohnten Umgebung bewusst zu entdecken – mit Bestimmungsbüchern oder Apps. Auch das Sammeln von Kräutern, Früchten oder Blumen bringt Abwechslung und Farbe in den Alltag.
  • Museum des Hinschauens: Sie interessieren sich für Geschichte? Erkunden und betrachten Sie doch einmal ganz bewusst Statuen und Denkmäler in Ihrer Umgebung. Oft stolpert man dabei über höchst spannende, überraschende Entdeckungen, wie Gedenktafeln an Hauseingängen oder besonders gestaltete Fassaden, die einem bis dahin noch nie aufgefallen sind. Lassen Sie die Geschichte Ihrer Umgebung auf sich wirken.

Zeig her deine Füße, zeig her deine Schuh …

Zu lustvollen Spaziergängen gehört auch das richtige Schuhwerk! Es verhindert nicht nur lästige Blasen, sondern unterstützt auch unsere Wirbelsäule und verhindert somit Rückenschmerzen.
Bei der Auswahl neuer Schuhe sollte man daher nicht zuerst auf Optik und Preis achten, sondern vor allem auch auf ausreichend Komfort für die Füße!

  • Sie wollen neue Schuhe kaufen?
    Legen Sie die Anprobe auf den Nachmittag, denn im Laufe des Tages schwellen die Füße an. Tragen Sie außerdem die Socken bzw. Strümpfe, die Sie auch später tragen werden.
  • Gönnen Sie Ihren Füßen Platz!
    Vorne sollte bei gutem Halt noch ca. 1 cm frei sein – Ihre Zehen dürfen nicht anstoßen. Achten sie außerdem auf biegsames Obermaterial. Falten oder Nähte erhöhen das Blasenrisiko.
  • Der „gesunde“ Absatz? Max. 2 cm!
    Bei höheren Absätzen neigt sich das Becken nach vorne und die Wirbelsäule wird falsch belastet. Zu hohe Absätze reduzieren außerdem unsere Standfestigkeit. Die Außensohle Ihres Schuhs sollte leicht und griffig sein. Ein gutes Profil sorgt für festen Halt auf verschiedenen Untergründen.
  • Ausreichend Stütze und Halt?
    Ein anatomisches Fußbett stützt und entlastet den Fuß. Bei Schlüpfern sorgen verstellbare Schuhbänder, Schnallen oder Klettverschlüsse für guten Sitz.
  • An- und ausprobieren!
    Probieren Sie immer beide Schuhe, bevor Sie Ihre Kaufentscheidung treffen. Schuhe, die in die engere Wahl kommen, sollten Sie zehn Minuten durchgehend tragen.
  • Abwechslung hält fit!
    Um Ihre Lieblingsschuhe lange „fit“ zu halten, sollten sie diese nicht rund um die Uhr tragen, sondern immer wieder auf andere wechseln. Das tut Ihren Schuhen und Ihren Füßen gut.

Mit dem richtigen Schuhwerk müssen Sie sich nicht aufs richtige Auftreten konzentrieren, sondern können den kleinen Dingen am Wegesrand Aufmerksamkeit schenken und sich auch auf alten Wegen von neu Entdecktem überraschen lassen!

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Puzzeln lohnt sich im Alter

Puzzeln lohnt sich im Alter

Puzzeln kann gleichzeitig entspannen und das Hirn anregen. Ob allein oder zu zweit, alt oder jung – Puzzlefans schaffen Ordnung aus Chaos, und das sowohl am Tisch als auch im Kopf.

Woher kommt das Puzzle?

Der Begriff kommt vom englischen Verb „to puzzle“, was übersetzt „verwirren“, „grübeln“ oder auch „knobeln“ bedeutet.
Das Legespiel mit dem Ziel, die Puzzleteile wieder zu etwas Ganzem zusammenzusetzen, heißt auf Englisch „jigsaw puzzle“, also „Laubsägen-Rätsel“. Das verrät schon einiges über seine Herkunft. Denn im 18. Jahrhundert klebte der Kupferstecher John Spilsbury eine Landkarte von Großbritannien auf ein Holzbrett und zersägte dieses anschließend entlang der Grenzlinien verschiedener Grafschaften. Das derart entstandene Legespiel verkaufte er als Lehrmittel für den Geographieunterricht – damit war der Grundstein für das uns vertraute Puzzlespiel gelegt.

Im 20. Jahrhundert begann die Massenproduktion von Puzzles mit Stanzmaschinen. Die Spiele wurden preiswerter und damit auch populärer.

Heute sind Puzzles aus Kinderzimmern und auch vielen Erwachsenenhaushalten nicht mehr wegzudenken. Das klassische Puzzle ist allerdings nur noch eine Möglichkeit von vielen, um dem Spaß beim Finden der passenden Teile nachzugehen. Wer in die Puzzle-Welt eintaucht, hat die Qual der Wahl. Lieber ein 3D-Puzzle, bei dem man ein dreidimensionales Objekt zusammensetzt? Oder ein „Shmuzzle“, bei dem alle Teile die gleiche Form haben, aber trotzdem richtig zusammengesetzt werden müssen? Für alle, die nicht genug Platz haben, gibt es mittlerweile sogar Online-Puzzles.

Gut fürs Gehirn

Unser Gehirn liebt es, gefordert zu werden. Intensive Nutzung wie beim Puzzeln steigert seine Leistungsfähigkeit. Wir erfassen jedes Teil, merken uns dessen Eigenschaften und verbinden diese mit den passenden Eigenschaften anderer Teile – so trainieren wir Kurzzeitgedächtnis und Konzentration.
Sie fragen sich, ob so viel Gehirnakrobatik entspannend sein kann? Ja – kann sie! Denn Puzzeln versetzt uns in einen meditativen Zustand. Wir nehmen uns aktiv Zeit für uns, konzentrieren uns auf ein Motiv und können den Stress der Außenwelt für diese Momente ausblenden. Und jedes Mal, wenn wir einen Teil an den richtigen Platz gesetzt haben, feiert das Gehirn diesen kleinen Erfolg mit einem Dopamin-Kick – derhebt die Laune und motiviert zum Weitermachen.

Puzzeln in Gesellschaft?

Wer sich in Österreich mit anderen Puzzle-Begeisterten zusammentun möchte, kann Teil des Puzzlevereins werden. Hier kommen Puzzler:innen bei Puzzle-Treffen oder zum Puzzle-Tauschen (Puzzle-Swap) zusammen. Außerdem gibt es über den Verein auch jede Menge Informationen zu aktuellen Puzzle-Events und Meisterschaften. (https://puzzleverein.at)
In Wien findet außerdem einmal monatlich ein Puzzle-Treff vom Vienna Jigsaw Puzzle Club statt, bei dem im 3. Bezirk gemeinsam gepuzzelt und getauscht wird. (www.viennapuzzleclub.at)

Tipps für Einsteiger:innen

  • Wählen Sie ein Motiv, das Ihnen wirklich gefällt, zum Beispiel ein Puzzle aus einem eigenen Foto. Wichtig ist, dass es abwechslungsreich ist: Viele Teile gleicher Farbe erschweren das Puzzeln.
  • Beginnen Sie mit dem Sortieren der Eck- und Randsteine. Anschließend können Sie mit Hilfe der Vorlage auffällige Elemente zusammensetzen. Nach und nach entstehen so Bildfragmente, die sich am Ende zum Gesamtbild fügen.
  • Der wichtigste Tipp und oft die größte Herausforderung: Dranbleiben! Starten Sie mit einfachen Teilen und geben Sie nicht auf! So wird jedes Puzzle Stück für Stück zum Erfolgserlebnis mit tollen Nebenwirkungen für Konzentrationsfähigkeit und Kurzzeitgedächtnis.

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Herbstzeit ist Kürbiszeit

Herbstzeit ist Kürbiszeit

Der Kürbis wird zwar meist als Gemüse bezeichnet, botanisch gesehen ist das allerdings nicht korrekt. Wegen der Kerne, die frei im Fruchtfleisch liegen, gehört er zu den Beerengewächsen, genauer zu den Panzerbeeren. Von den 800 Arten sind rund 200 Sorten essbar.

Ein Allrounder für den gesunden Speiseplan

Mit seinem hohen Wasseranteil von 90 % und durchschnittlich nur 25 Kilokalorien pro 100 Gramm Fruchtfleisch ist der Kürbis ideales Nahrungsmittel für alle, die ihr Gewicht im Blick behalten wollen. Zusätzlich dazu enthalten Kürbisse viele Ballaststoffe. Diese helfen nicht nur, Blutzuckerwerte auszugleichen, sie machen auch lange satt und kurbeln die Verdauung an und sind daher optimale Unterstützung beim gesunden Abnehmen.

Neben Ballaststoffen enthalten Kürbisse auch viele Carotine. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind entzündungshemmend, wirken sich positiv auf die Augengesundheit und unser Immunsystem aus und unterstützen bei der Senkung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Dazu kommen noch Vitamin B1, B2, B6 und Vitamin C – was den Kürbis dank seiner Unterstützung bei der Abwehr von Infektionen zum perfekten Bestandteil unseres Speiseplans zu Beginn der Erkältungssaison macht!

Das kleine ABC der Speisekürbisse

Grundsätzlich unterscheidet man Sommer- und Winterkürbisse. Sommerkürbisse haben eine dünnere Schale, die mitgegessen werden kann. Dafür sind sie allerdings auch kürzer haltbar als ihre winterlichen Kollegen. Um Ihnen die Orientierung im reichhaltigen herbstlichen Kürbisangebot zu erleichtern, finden Sie nachfolgend eine Übersicht über die gängigsten Speisekürbisse mit Tipps und Vorschlägen für Gerichte.

  • Hokkaido: Der knallorange Klassiker in jedem Supermarktregal ist vielseitig verwendbar: Kürbissuppe, Chutney, Kürbiskuchen – Sie haben die Qual der Wahl. Die Schale kann mitgegessen werden, sie ist sogar reichhaltig an Beta-Carotin und Vitamin A.
  • Butternuss: Dieser längliche, milde Kürbis sollte zwar geschält werden, hat dafür aber wenig Kerne. Sein Fruchtfleisch mit buttrig-nussigem Aroma wird beim Garen sogar cremig.
  • Besonders geeignet ist er für Aufstriche, Pürees oder auch Kuchen.
  • Muskatkürbis: Das Fruchtfleisch des gerippten, dunkelgrün bis bläulichen Kürbisses ist leuchtgelb und hat eine feine Muskatnote. Die Schale ist zwar dünn, sollte aber trotzdem entfernt werden. Muskatkürbisse können bis zu 40 Kilogramm schwer werden, weswegen sie sich sehr gut für Marmelade, Suppe oder Kompott eignen.
  • Bischofsmütze: Eigentlich ist dieser Kürbis aufgrund seiner besonderen Form ein Zierkürbis, allerdings ist er einer der wenigen seiner Art, die genießbar sind. Nur die Schale und den oberen Teil der Mütze kann man nicht essen. Deswegen wird er ausgehöhlt und mit einer Suppe oder einem Auflauf gefüllt, um das süßlich-würzige Fruchtfleisch zu ergänzen.
  • Pattinson-Kürbis: Dieser kleine Vertreter seiner Art erinnert geschmacklich an Artischocken. Kleinere Exemplare können roh und mit Schale verzehrt werden. Wegen seiner flachen, linsenförmigen Form hat er auch seinen Spitznamen bekommen: Ufo-Kürbis. Zu genießen ist er in Suppen, als Beilage oder im Salat. Das Motto dabei: Je kleiner, desto geschmackvoller!
  • Spaghettikürbis: Diese gelb-grün gestreifte, ovale Züchtung aus Japan birgt in ihrem Inneren eine Besonderheit: Wird der Kürbis gegart, zerfällt sein Fruchtfleisch in spaghettiähnliche Fäden. Die Schale wird nicht gegessen, sie dient als Behälter für die Gemüsenudeln, die man mit Kräutern oder auch jeder beliebigen Lieblingssauce verfeinern kann. Auch falsche Kartoffelpuffer kann man aus den Kürbisfäden zubereiten.

Kürbis-Fazit?

Der Kürbis und alles, was er mitbringt, sind eine echte Bereicherung für jeden Speiseplan. Nährstoffreich, gut bekömmlich und einfach in der Zubereitung ist er wie gemacht für die schnelle, gesunde Küche.
Also: Ran an den Kürbis – Sie werden es nicht bereuen!

Schnelle Kürbissuppe

Zutaten für 4 Personen:

  • 800 g Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • etwas Butter oder Pflanzenöl
  • 600 ml Gemüsesuppe
  • 100 ml Cremefine
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Curry, …

Zubereitung:

Hokkaido in zwei Hälften schneiden und die Kürbiskerne entfernen. Den Kürbis sowie eine Zwiebel in Würfel schneiden und in einem Topf mit etwas Butter kurz anbraten. Mit Gemüsesuppe und Cremefine ablöschen und 15 bis 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend pürieren und je nach Geschmack mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Curry oder auch Ingwer verfeinern. Kürbiskerne und Kürbiskernöl sind ein perfektes Topping.

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Artikel-Header: Ein Teller mit einem deftigen Eintopf aus Kartoffeln, Rindfleisch und Karotten

Ein Topf, der alles kann!

Artikel-Header: Ein Teller mit einem deftigen Eintopf aus Kartoffeln, Rindfleisch und Karotten

Ein Topf, der alles kann!

Wenn die Nächte wieder länger werden und die Tage kälter, spüren wir, dass wir unseren Energiehaushalt umstellen sollten. Denn die fehlende Sonne schlägt sich aufs Gemüt. Doch dafür gibt eine einfache Lösung: den Eintopf! Er hält nicht nur warm bei kalten Temperaturen, sondern erfüllt auch die Seele mit Glück.

Lang lang ist`s her…

Die Geschichte des Eintopfs geht bis in die Steinzeit zurück – wenn auch nicht mit diesem Namen. Die Kochweise des Eintopfs ist auf die frühere Ausstattung des Haushalts mit nur einer Kochstelle zurückzuführen. Zudem wurde er über dem Feuer in einem Kessel zubereitet und dort war eben nur Platz für einen Topf. Die Bezeichnung „Eintopf “ ließ aber länger auf sich warten. Im deutschsprachigen Raum war das – meist zusammengewürfelte – Essen als „Durcheinander“ bekannt. Obwohl also bis weit ins 19. und 20. Jahrhundert dieses Gericht zum Ernährungsalltag gehörte, fehlte der zusammenfassende Begriff Eintopf.

Einen weiteren Siegeszug konnte der Ernährungsklassiker bei der Militärkost verbuchen. Im Deutsch-Französischen Krieg ersetzte die sogenannte Gulaschkanone 1910 die vorher üblichen größeren Feldküchen. Doch auch da ging das Wort Eintopf noch nicht in den Sprachgebrauch über. Erst mit dem 1. Weltkrieg wurde die Bezeichnung neu geschaffen. Als Kriegsnahrung dienten die Eintopfgerichte sowohl zur Ernährung der hungrigen Bevölkerung als auch den Soldaten im Kriegsdienst. Und das mit gutem Grund: Sie benötigten weniger Kochgeschirr und das Gericht ermöglichte eine umfassende Nutzung aller Nahrungsressourcen. Bei der breiten Bevölkerung fand das einfache Essen aber nur bedingt Anklang, was dazu führte, dass der Begriff kaum in der Literatur verwendet wurde.

Im zweiten Weltkrieg luden die Nationalsozialisten den Eintopf mit ihrer populistischen Ideologie auf, und zwar mit der Einführung des sogenannten Eintopfsonntags.

Beliebt rund um den Globus

Egal ob Gaisburger Marsch oder Erbsen- und Linseneintopf. Internationale Vertreter sind unter anderem Irish Stew, Bouillabaisse, Caldeirada (portugiesischer Fischeintopf), Borschtsch und das klassische Gulasch.

Rund um die Welt kennt und schätzt man Eintopf. So findet er sich in jeder Landesküche wieder, mit eigenen regionalen Abweichungen. In Österreich findet sich die Eintopftradition vor allem im Alt-Wiener Suppentopf wieder. In den frühesten österreichischen Kochbüchern ist er als Ohly, Oley, Ollio und Allapatrida zu finden. Der eigentlich spanische Eintopf wird aus vielerlei Fleisch- und Gemüsesorten am besten für viele Esser zubereitet, da die Zutatenliste sehr variabel ist.

Zudem können praktischerweise fast alle „Restln“ verbraucht werden. Lediglich auf die Kombination von Proteinen (Fleisch, Fisch oder Tofu) mit Gemüse und einer kohlenhydrathaltigen Beilage wie Kartoffeln, Nudeln oder Graupen kommt es an.

Keine schnelle Küche!

Die wichtigste Zutat aller Eintopfgerichte ist Zeit. So unterschiedlich die vielen Eintopf-Rezepte aus aller Welt auch sind, sie alle haben eine längere Zubereitungszeit gemeinsam.

Die genauen Kochzutaten sind dabei nahezu frei wählbar. Durch das lange Köcheln bei niedriger Temperatur auf dem Herd verschmelzen die einzelnen Aromen zu einem köstlichen Ganzen. Wie für jedes gute Essen gilt dabei auch für den Eintopf: Je besser die Zutaten, umso besser das Endergebnis und der Geschmack.

Der Eintopf ist ein Gericht zum Entschleunigen und nichts, was sich in 20 Minuten auf den Tisch zaubern lässt. Während allerdings die Zutaten im Topf vor sich hin brodeln, kann man sich getrost anderen Dingen widmen.

Rezept: Wachau Eintopf

Zutaten für 4 Personen:

  • 400 g Rindfleisch (gekocht)
  • 200 g Rindfleisch (gekocht, für die Pofesen)
  • 1 l Rindsuppe
  • 600 g Erdäpfel
  • 1 Knolle Sellerie
  • 2 Stk. gelbe Rüben
  • 2 Stk. Karotten
  • 1 Stk. Lauch
  • 1/2 Stk. Kohlkopf,
  • 1 Stk. Karfiol (oder Brokkoli)
  • 8 Scheiben Brot (dünn geschnitten) x Salz, Pfeffer, Lorbeer und Thymian (oder Majoran)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Öl (zum Herausbacken)

Zubereitung:

Waschen und schälen Sie die verschiedenen Gemüsesorten. Schneiden Sie anschließend den Knollensellerie, den Kohl, die Rüben und Karotten sowie den Lauch und die Erdäpfel in großzügige Scheiben.
Den Karfiol oder Brokkoli in Röschen zerteilen. Geben Sie das Gemüse getrennt in etwas Salzwasser und kochen Sie es bissfest. Dann schichten sie dieses nacheinander mit dem geschnittenen Fleisch in einen Topf. Übergießen sie es mit der Suppe, würzen sie es, kochen sie es kurz auf und lassen sie es am Herdrand oder bei sehr mäßiger Hitze ziehen. In der Zwischenzeit schneiden Sie für die Pofesen das Rindfleisch in Scheiben. Legen Sie es jeweils zwischen 2 Brotscheiben und backen Sie es in heißem Fett knusprig. Den Wachau Eintopf anrichten und mit den knusprigen Pofesen servieren.

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Großaufnahme von Tarock-Karten.

Tarock – Das königliche Kartenspiel

Großaufnahme von Tarock-Karten.

Tarock – Das königliche Kartenspiel

Was hatten Sigmund Freud, Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms gemeinsam? Richtig! Sie spielten Tarock!

Tarock gehört zu den ältesten tradierten Kartenspielen der Welt. Sein Ursprung liegt im 15. Jahrhundert. Heutzutage kursieren rund 13 lokale Tarockformen in Europa. In der Schweiz pflegt man die lokalen Varianten „Troccas“ und „Troggu“, in Deutschland „Cego“. In Österreich ist das über 200 Jahre zelebrierte Tarock-Königrufen seit 2024 sogar ein von der UNESCO anerkanntes immaterielles Kulturerbe und steht damit in einer Linie mit der Spanischen Hofreitschule oder der Blasmusik.
Doch selbst beim Kulturerbe Königsrufen gibt es regional unterschiedliche Hausregeln und Spielvariationen. Die Grundregeln des Königrufens sind zwar österreichweit einheitlich, bei Spielansagen und Prämien scheiden sich aber die Geister. Dieser Umstand hat offizielle österreichweite Turniere lange Zeit sehr schwierig gemacht.

Lasset die Spiele beginnen!

Begonnen hat Turniertarock schließlich im Jahr 1995 in Oberösterreich mit dem Raiffeisen Tarockcup im Zentrum Helfenberg. Im Jahr 2000 vernetzten sich die österreichweiten Turnierserien, und 2008 war es dann schließlich soweit: Zum ersten Mal wurde ein österreichweites Finale im Königrufen ausgetragen und der „Österreichische Tarockkönig“ gekrönt. 184 Tarockspieler:innen aus ganz Österreich versammelten sich damals im Casino Linz zu einem hochkarätigen Turnier, das einer inoffiziellen Staatsmeisterschaft gleichkam.
Seither findet jedes Jahr im April das Tarock-Österreich-Finale statt. Austragungsort ist traditionell das Casino Linz. Die Teilnahme ist nur über eine erfolgreiche Qualifikation möglich: Wer sich im Laufe der Spielsaison bei einem der sieben offiziellen Tarockcups durchsetzt (Hausruckviertler, Kärntner, Raiffeisen, Sauwald, Steirischer, Tiroler, Wiener Zeitung), darf beim Finale um den Titel „Österreichischer Tarockmeister“ antreten.

Partnersuche leicht gemacht …

Lust zum Tarockieren, aber das Gegenüber fehlt? In diesem Fall kann geholfen werden!
Mit der Tarockapp kann man direkt gegen den Computer spielen. Die App herunterladen, Level und Spielart auswählen, und schon kann man direkt kostenfrei loslegen. Mittlerweile gibt es auch zahlreiche Webseiten, die es möglich machen, entweder gegen den Computer oder auch gegen Menschen zu spielen.
Auf diesen Webseiten und auch jenen der Tarockcups gibt es außerdem oft Foren, in denen man sich mit Gleichgesinnten austauschen und auch jede Menge Tipps zu aktuellen Tarock-Runden in den verschiedenen Regionen erhalten kann. Hier kann man sich übers Internet vernetzen und anschließend von Angesicht zu Angesicht gegen- und miteinander spielen.
Aufgrund seiner Komplexität ist das Tarockieren übrigens auch ein hervorragendes Training fürs Gedächtnis. Aber egal, ob man allein zur Unterhaltung spielt oder gegen andere Personen bei einem Turnier antritt: Im Mittelpunkt steht der Spaß! Und der ist beim Königrufen in jedem Fall garantiert.

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Eine Mann und eine Frau stehen mit ihren E-Bikes in einer blühenden Blumenwiese und lächeln sich an.

Vom Drahtesel zum Pedelec

Eine Mann und eine Frau stehen mit ihren E-Bikes in einer blühenden Blumenwiese und lächeln sich an.

Vom Drahtesel zum Pedelec

Je wärmer es wird, desto mehr E-Bikes flitzen durch die Straßen. Die Sonne scheint, der Helm sitzt, die fesche neue Jacke schützt vor Wind. Da kann doch nichts mehr schiefgehen, oder?

Ganz so einfach ist es leider nicht. E-Bikes lassen zwar sogar passionierte Sportmuffel neue Freude am Fahrradfahren spüren, indem sie es einfacher machen, längere Strecken zurückzulegen oder auch hügelige Landschaften auf zwei Rädern zu erobern. Allerdings ist mit den steigenden Verkäufen auch die Zahl der Unfälle in die Höhe geschossen. Daher sollte man sich vor Kauf eines E-Bikes schlau machen, um nicht nur flott, sondern auch sicher auf zwei Rädern unterwegs zu sein.

E-Bike oder Pedelec?

Der Begriff „E-Bike“ bedeutet „Zweirad mit Motor“. Das heißt, dass ein E-Bike eigentlich ein Moped ist, das ohne Pedalantritt fährt: ein elektrisch angetriebenes Fahrrad ohne Tretunterstützung.
In den letzten Jahren hat sich der Begriff „E-Bike“ allerdings als Überbegriff bei uns eingebürgert. Was die meisten meinen, wenn sie heute von einem E-Bike sprechen, ist eigentlich ein „Pedelec“ – ein Fahrrad mit elektrischem Antriebsassistenten mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h.
Für alle, die es schneller wollen, gibt es das „S-Pedelec“. Um dieses zu fahren, muss man nicht nur mindestens 16 Jahre sein, man braucht auch einen Führerschein. Mit S-Pedelecs dürfen in den Städten keine Fahrradwege genutzt werden, und es besteht Helmpflicht.

Herstellerfirmen bringen so gut wie jedes Jahr ein neues Modell auf den Markt. Für die Fahrradhändler heißt es dann, Platz in Lager und Geschäft zu schaffen. Im Zeitfenster von Ende August bis Mai lohnt es sich daher, sich regelmäßig über Angebote zu informieren – Top-E-Bikes aus der Vorsaison kann man dann oft zu günstigen Preisen ergattern.

Sicher unterwegs?

Wie alles im Leben erfordert auch das sichere Fahren mit dem E-Bike Übung. Über die Funktionsweise der Batterie, der Unterstützungsstufen und der Bremsen des Bikes informiert man sich am besten gleich direkt beim Kauf. Die erste Ausfahrt sollte dann auf einem freien Platz ohne Verkehr erfolgen. Dort kann man sich mit den Eigenheiten des neuen Zweirads vertraut machen und den sicheren Umgang damit üben.

Ein Paar sitzt auf ihren Fahrrädern und lächelt in die Kamera.

Anfahren und Abbremsen fühlen sich aufgrund der Motorunterstützung anfangs vielleicht ungewöhnlich an. Beim Üben kann man mit einer niedrigen Unterstützungsstufe starten, um sich dann langsam „raufzuschalten“. Beim Bremsen sollte man darauf achten, die Bremsen gleichmäßig zu betätigen. Der Sattel sollte so eingestellt sein, dass man den Boden mit den Füßen gut erreichen kann.

Los geht‘s!

Wer sich mit dem neuen E-Bike ausreichend vertraut gemacht hat, kann den ersten Ausflug planen. Auch hierbei gibt es ein paar Dinge zu beachten. So sollte etwa die Reichweite des Akkus zur Länge der Strecke passen. Häufig gibt es auf beliebten Fahrradtour-Strecken auch E-Bike-Ladestationen, Tourismusbüros der jeweiligen Region können beim Finden dieser weiterhelfen.Für längere Touren kann man auch einen ein Ersatzakku einplanen.

Und obenrum?
Auch ohne Helmpflicht sollte dieser zur Grundausstattung gehören. Aktuell hat der OGH entschieden, dass E-Bike-Fahrer:innen ohne Helm bei einem unverschuldeten Unfall mit Kopfverletzung eine Mitschuld tragen. Abgesehen davon erhöht ein Helm die Sicherheit beträchtlich.

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