Spurenelemente & Vitamine fürs Wohlbefinden?

Im Supermarkt, in der Drogerie und auch in der Apotheke: Überall werden heute verschiedene Nahrungsergänzungs-
mittel angeboten. Jede Menge Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, meistens in Tablettenform oder als Kapseln. Aber brauchen wir diese tatsächlich?

Zuerst einmal ist wichtig zu wissen, dass Nahrungsergänzungsmittel keine Medikamente sind. Sie gelten rechtlich als Lebensmittel. Das heißt, sie sollen die Ernährung ergänzen, keine Krankheiten heilen oder lindern.
Wer sich ausgewogen ernährt, braucht üblicherweise keine zusätzlichen Präparate. Es gibt allerdings einige Ausnahmen, bei denen solche sehr wohl Sinn machen, zum Beispiel bei Menschen mit geringem Appetit, Personen mit sehr einseitiger Ernährung oder Menschen mit chronischen Erkrankungen, wie Diabetes mellitus.

Nahrungsergänzung bei Diabetes mellitus

Bei Personen mit Diabetes mellitus kommt es häufig zu einem Mangel an bestimmten wasserlöslichen Vitaminen. Grund dafür ist der durch den erhöhten Blutzuckerspiegel ausgelöste gesteigerte Harndrang. Besonders davon betroffen sind Vitamin C, das für den Zellschutz wichtige Vitamin E sowie die für Nerven, Blutbildung und Stoffwechsel wichtigen Vitamine B12, B6 und Folsäure. Gezielte Nahrungsergänzung kann hier helfen, allerdings nur nach vorheriger ärztlicher Abklärung.

Vitamin D – vor allem Thema im Herbst und Winter

Auch auf das „Sonnenhormon“ Vitamin D sollten alle, aber besonders Personen mit Diabetes mellitus achten.
In unseren Breitengraden ist ein Mangel nicht ungewöhnlich. Wir nehmen Vitamin D nämlich nicht durch die Nahrung auf, sondern stellen es selbst her. Allerdings muss dafür Sonnenlicht auf unsere Haut treffen. In den dunkleren Herbst- und Wintermonaten, in denen man noch dazu häufig weniger Bewegung im Freien macht, kann hier schnell ein Mangel entstehen.
Unzureichende Vitamin-D-Versorgung kann den Knochenabbau beschleunigen und das Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche erhöhen. Zudem beeinflusst ein Vitamin-D-Mangel auch den Zuckerhaushalt negativ. Denn Vitamin D unterstützt die Insulinproduktion und trägt dadurch zur Blutzuckerregulation bei. Daher kann sich ein Vitamin-D-Mangel bei Diabetiker:innen auch besonders negativ auswirken.

  • Vom Drahtesel zum Pedelec

    Vom Drahtesel zum Pedelec

    Je wärmer es wird, desto mehr E-Bikes flitzen durch die Straßen. Die Sonne scheint, der Helm sitzt, die fesche neue…

  • Garteln am Friedhof

    Garteln am Friedhof

    Nein, in diesem Artikel geht es nicht um die Nacht der lebenden Toten. Thema ist Bio-Gemüse, das Hobbygärtner:innen auf Friedhöfen…

  • Polyneuropathie – Wenn Nerven leiden

    Polyneuropathie – Wenn Nerven leiden

    Taubheitsgefühl in den Händen, Kribbeln in den Füßen oder brennende Schmerzen in den Beinen – viele ältere Menschen kennen solche…

  • Gaming gegen Demenz?

    Gaming gegen Demenz?

    Die Altersgruppe der regelmäßig Computerspielenden wird von Jahr zu Jahr älter. So stieg in Deutschland das Durchschnittsalter der Gamer in…

  • Hausarbeit nebenbei – so klappt’s stressfrei

    Hausarbeit nebenbei – so klappt’s stressfrei

    Wer kennt das nicht? Das Geschirr stapelt sich in der Abwasch, das getragene T-Shirt hängt jetzt dochschoneinbisschen zu lang am…

Nach oben scrollen