
Frische Bettwäsche für mehr Gesundheit
Das Gefühl, in ein frisch bezogenes Bett zu schlüpfen, ist richtig angenehm und wohlig erfrischend. Gleichzeitig ist es allerdings auch mit einigem Aufwand verbunden.
Dieser Aufwand ist wohl auch Grund dafür, dass wir Bettwäsche im Alltag meist viel länger nutzen, als dies unserem Wohlbefinden und unserer Gesundheit guttut.
Was sich unter der Decke tut …
Feine Staubpartikel, abgelöste Hautschuppen und nächtliches Schwitzen sorgen unter der Bettdecke für ein feuchtwarmes Milieu. Mikroorganismen, wie Bakterien und Milben, lieben dieses Milieu und damit auch gebrauchte Bettwäsche. Je länger diese im Einsatz bleibt, umso besser können sie sich vermehren.
Langfristig kann das zu Allergien und Hautausschlägen führen oder auch Asthma befeuern. Gerade im Alter reagiert die Haut oft empfindlicher, und auch das Immunsystem benötigt mehr Unterstützung.
Frischekick im 2-Wochen-Rhythmus
Optimalerweise sollte Bettwäsche alle zwei Wochen gewechselt werden. Darf ein Haustier mit ins Bett, sollte dieser Zeitraum sogar noch verkürzt werden.
In Sachen Temperatur ist hingegen Entspannung angesagt: Energiesparend sterben Milben und Bakterien schon bei 40 °C in der Waschmaschine ab.
Und Bettdecke und Kopfkissen?
Bettdecke und Kopfkissen sollten ein Mal im Jahr gewaschen werden. Dabei ist es besonders wichtig, die jeweilige Waschanleitung zu befolgen.
Um die Milben und Keime nicht fröhliche Urstände feiern zu lassen, ist es allerdings wichtig, Bettdecke und Kissen regelmäßig auszulüften. Jetzt, wo die Temperaturen wieder wärmer werden, kann man sie zu diesem Zweck einfach aus dem (sauberen) Fenster oder in den Garten hängen. Im Winter sollte man sie über einen Stuhl hängen und kurz die Fenster öffnen. Während die Bettdecke „abhängt“, hat auch die Matratze Gelegenheit, gut zu trocknen.

Wichtig!
Finger weg vom Bettmachen direkt nach dem Aufstehen! Das fördert die Feuchtigkeit unter und in der Decke.

